Europäische Metropolregionen

Aktuell

Industriegesellschaften wandeln sich in Wissensgesellschaften, Innovationen gelten als die wichtigste Zukunftsressource. Die Spitzenforschung rückt weltweit stärker in den Fokus, auch im rohstoffarmen Deutschland.

Dieser globale Wandel wirkt sich nicht nur auf Unternehmen, Universitäten und Forschungsinstitute aus, sondern jetzt auch auf Städte und Regionen. Weltstädte gewinnen weiter an Einfluss. Sie haben alles, was die moderne Wissensökonomie braucht: Forschungsinstitute und eine wissensbasierte Wirtschaft, hochqualifizierte Arbeitskräfte und kreative Menschen, wichtige Entscheidungszentren von Politik, Wirtschaft und Finanzwelt und nicht zuletzt eine gut ausgebaute Verkehrs- und Kommunikationsinfrastruktur.

Im globalen Wettbewerb profitieren die Standorte, die eng in das weltweite Netzwerk aus Kapital-, Daten- und Güterströmen eingeflochten sind. Dies gelingt nicht nur Weltstädten, sondern auch immer mehr Regionen, die ihre Stärken erkennen und ausbauen. Vorreiter ist das „Silicon Valley“ in San Francisco, wo sich seit den 70er Jahren Spitzentechnologie-Industrien konzentrieren.

Dieses Modell findet weltweit Nachahmer. In Deutschland sind das „Silicon Saxony“ in Dresden und der Forschungsflughafen Braunschweig nur zwei Beispiele. Beide Forschungsstandorte sind kleiner als das berühmte US-Vorbild, zählen aber auf ihren Gebieten zur Weltspitze: Dresden beispielsweise bei der Produktion von organischen Leuchtdioden (OLED), Braunschweig bei der Entwicklung von Mikroflugzeugen, programmierbaren Drohnen und Spitzenrechnern für die virtuelle Flugsimulation.

Weltmärkte konzentrieren sich auf Regionen
Die Bedeutung der Nationalstaaten geht weltweit zurück. Außenwirtschaft wird heute immer stärker von der regionalen Ebene aus gedacht. Dabei übernehmen die Regionen für ihre Entwicklung selbst die Verantwortung: Sie erarbeiten Zukunftskonzepte, bauen weiter>>>


Metropolregionen – Motoren für die wirtschaftliche Entwicklung
Deutschland muss seine Standortvorteile ausbauen und stärker international vermarkten. Elf Gebiete zwischen Nordsee und Alpenrand verfolgen dieses Ziel bereits. Ihr gemeinsamer Titel: „Europäische Metropolregion“. Doch weiter>>>


Miteinander statt gegeneinander
Die Akteure der Metropolregionen verfolgen eine Doppelstrategie: eine Wirkung nach außen und nach innen. Internationale Kontakte und weltweites Marketing alleine reichen nicht mehr aus. Das eigene Angebot muss auch perfekt auf die Weltmärkte ausgerichtet weiter>>>


Die regionale Regierung
Lokale Unternehmer, Wissenschaftler und Politiker können die Potenziale ihrer Region am besten erkennen und fördern. Sie sind gemeinsam der Kopf jeder Europäischen Metropolregion. Die Fachwelt spricht von der „regional governance“, also der „regionalen weiter>>>


Vorsprung durch Innovationen
Innovationen und herausragende Produktqualität stärken die regionale Wirtschaft. Die Struktur der deutschen Metropolregionen bringt Experten auch fachübergreifend zusammen und fördert so bahnbrechende Innovationen: Gerade der persönliche Kontakt gilt weiter>>>


18. Juli 2008 11:16