Seite druckenMeerespolitik wird durch Neuorganisation in der Kommission gestärkt
Seit dem 29. März 2008 ist die bisherige „Generaldirektion FISH” der Europäischen Kommission in die Generaldirektion für Fischerei und maritime Angelegenheiten umbenannt worden (neues Kürzel: „GD MARE”). Zu der wichtigsten Neuerung zählt die Schaffung von drei Direktionen mit jeweils eigener geografischer Zuständigkeit, die sowohl die Gemeinsame Fischereipolitik als auch die neue integrierte Meerespolitik (IMP) der EU in den drei wichtigsten europäischen Meeresregionen koordinieren sollen.
Norddeutschland/Niedersachsen ist bereits heute ein wichtiger Standort im Rahmen der europäischen Meeres- und Hafenpolitik. 20% des deutschen Außenhandels werden über Seehäfen abgewickelt. Der seewärtige Außenhandel über deutsche Seehäfen beträgt mit 281,5 Milliarden Euro 17,2 % am Außenhandelswert. Niedersachsen besitzt mit Wilhelmshaven den drittgrößten Seehafen in Deutschland. Gleichzeitig wird die Bedeutung des Standortes Wilhelmshavens durch den Bau des JadeWeserPort weiter zunehmen. Für die Einfuhr von Rohöl nach Deutschland ist Wilhelmshaven bereits heute der wichtigste Seehafen Deutschlands.
Der Direktor der neuen GD Mare ist Herr John Richardson. Dieser war im September 2007 auf Einladung von Erika Mann zu einem zweitägigen Besuch in Niedersachsen und Hamburg, um sich einen Überblick über die niedersächsische Küste und die spezifischen Bedingungen zu verschaffen.
Boom in deutschen Seehäfen erfordert hohe Investitionen
Quelle: http://www1.ndr.de/wirtschaft/seehaefen8.html
NDR, Wirtschaft
Die erfolgreiche Entwicklung der deutschen Seehäfen wird
auch in den kommenden Jahren anhalten. Wie der Zentralverband weiter>>>
Meerespolitik in Niedersachsen
Seit Menschengedenken
bilden Ozeane und Meere eine natürliche und unverzichtbare Lebensgrundlage.
Obwohl Deutschland über vergleichsweise wenig Küste verfügt, ist das Land von
den angrenzenden Meeren abhängig.
weiter>>>
weiterführende Links:
Niedersachsenspezifische Links zum Bereich Meerespolitik: