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Die alte Residenzstadt Bückeburg hat ihre Prägung durch die
fürstliche Hofhaltung erfahren. An ihre Blütezeit, die sie als
Mittelpunkt des kleinen Landes Schaumburg-Lippe im 17. und 18.
Jahrhundert erlebte, erinnern noch heute zahlreiche kunstvolle
Bauten, wie das Schloß, die Befestigungswerke, das Rathaus, das
Renthaus und die Stadtkirche, an der J.G. Herder von 1771 bis
1776 als Prediger wirkte.
Die mittelalterliche Burganlage, um die herum sich die Siedlung
Bückeburg entwickelte, wurde im Jahre 1304 erstmals urkundlich
erwähnt und gab der Stadt ihren Namen.
Das Schloß mit dem Goldenen Saal, dem großzügig angelegten Park
und dem Mausoleum mit dem goldenen Kuppelbau sind von höfischer
Pracht. Bückeburg erlebte durch das Wirken von Persönlichkeiten
wie Thomas Abbt, Johann-Christoph-Friedrich Bach und
Johann-Gottfried Herder einen kulturellen Aufstieg.
Eine weitere wichtige Persönlichkeit, die in Bückeburg wirkte,
war der Leibarzt des Fürstenhofes Dr. Faust, der die
Pockenimpfung einführte. Heute erinnert das "Krengelfest" an
diese Persönlichkeit: Schulkinder bekommen einen Krengel
(Brezel), wenn sie an der Pockenimpfung teilgenommen haben.
Ihre lange Verwaltungstradition setzt die Stadt als Sitz des
Niedersächsischen Staatsgerichtshofes, ihre Bedeutung als
Garnisonstadt (seit 1866) durch den nahe gelegenen Fliegerhorst
fort.
Stadt Bückeburg im Internet
http://www.bueckeburg.de
SPD Ortsverein Bückeburg
http://www.spd-bueckeburg.de