Juli bis September 200721.09.2007
USA wollen Agrarsubventionen stärker beschneiden
Neue Chance für Gespräche über Liberalisierung des Welthandels / Oxfam sieht "kein echtes Zugeständnis"
VON TOBIAS SCHWAB
Bewegt sich was? Kommt die stockende Doha-Runde zur
Liberalisierung des Welthandels wieder voran? Der als Vermittler eingesetzte
neuseeländische
WTO-Botschafter Crawford Falconer will zwar nicht von einem
"Durchbruch" sprechen, aber immerhin von einem "bedeutsamen
Ereignis".
Die USA, so Falconer am Donnerstag, hätten ihren Partnern in der
WTO jetzt einen "erheblichen Abbau" ihrer Agrarsubventionen angeboten.
Auf 13 bis 16,4 Milliarden Dollar wollten die USA ihre Agrarförderung
begrenzen. Bislang hatte die Bush-Administration lediglich eine Absenkung der
Beihilfen auf 22,5 Milliarden Dollar angeboten.
Vor allem der Streit über die handelsverzerrenden
Agrarsubventionen von USA und EU blockiert bislang die Doha-Runde. Während
die Entwicklungsländer eine drastische Kürzung
dieser landwirtschaftlichen Förderung verlangen, fordern
USA und EU als Gegenleistung für ihre Industriegüter
und Dienstleistungen einen leichteren Zugang zu den Märkten der ärmeren
Staaten.
Erst im Juni scheiterte ein Ministertreffen der vier Handelsmächte
EU, USA, Indien und Brasilien (G4) in Potsdam mit dem Versuch, Eckpunkte für
eine Einigung auszuhandeln.
Für
die EU-Parlamentarierin Erika Mann (SPD) ist die neue Offerte der US-Amerikaner
ein "gewaltiger Schritt" und "psychologisch ganz wichtig",
um die Doha-Runde wieder anzuschieben. Der Zeitpunkt sei günstig.
"Die Preise für landwirtschaftliche Produkte steigen weltweit.
Subventionen werden dadurch zunehmend überflüssig",
sagt die Expertin für internationalen Handel.
Weniger euphorisch kommentiert die Hilfsorganisation Oxfam das US-Angebot. Mit
im Schnitt 15,4 Milliarden Dollar hätten die USA in den Jahren
1995 bis 2005 ihre Farmer subventioniert, sagt Oxfam-Referentin Marita
Wiggerthale. "Da kann man jetzt bei einer Spanne von 13 bis 16,4
Milliarden Dollar nicht von einem echten Zugeständnis sprechen."
Entscheidend für eine Bewertung des Angebots seien ohnehin die
produktspezifischen Obergrenzen - etwa für Baumwolle und Mais.
Ein Sprecher von EU-Handelskommissar Peter Mandelson hat den Schritt der USA
jedenfalls begrüßt und die Hoffnung geäußert,
die Doha-Runde könne nun wieder in Gang kommen. Fraglich ist
allerdings, ob der US-Kongress das Angebot der Bush-Administration mitträgt.
Die befristete Vollmacht der Regierung, Handelsverträge
abzuschließen, ist nämlich bereits ausgelaufen.
13.09.2007
Versuche mit Primaten
Initiative im Parlament
Im Europäischen Parlament haben 416 Parlamentarier eine Erklärung unterzeichnet, die die Abschaffung von wissenschaftlichen Versuchen mit Primaten zum Ziel hat. Die niedersächsische SPD-Europaabgeordnete Erika Mann beteiligte sich nicht an der Initiative.
Nach Angaben von Mann enthält die Erklärung „einerseits teilweise falsche Behauptungen und andererseits werden Praktiken in der Forschung an Primaten unterstellt, die nicht stattfinden.“ Die Politikerin gibt an, dass die Forschung an Primaten insgesamt 0,09 Prozent der Forschung an Tieren ausmache. Sie dürfe nur dort angewandt werden, wo keine Alternative möglich ist. „Sie vollständig zu verbieten ist nicht sinnvoll, da sie nach wie vor für die Forschung an Krankheiten wie etwa Parkinson oder Schlaganfällen notwendig ist. Darüber hinaus wird eine Aufgabe der Forschung an Tieren in Europa nur zu einer Verlagerung in andere Staaten führen, da sowohl die Europäische Union, aber auch viele andere internationale Abkommen und Staaten diese Forschung in bestimmten Risikobereichen vorschreiben“, erklärt Mann.
Weltweit führend
Die Abgeordnete hat in ihrer Erklärung auch auf das in Göttingen angesiedelte Deutsche Primatenzentrum hingewiesen. Es sei eines der größten Primatenforschungszentren in Europa und trage dazu bei, dass der Forschungsstandort Göttingen und damit Niedersachsen in bestimmten Forschungsbereichen weltweit führend sei. Die schriftliche Erklärung zur Verwendung von Primaten in wissenschaftlichen Versuchen haben fünf Europaabgeordnete eingereicht: darunter die ehemalige niedersächsische Landtagsabgeordnete Rebecca Harms (Grüne). Derzeit wird von der Europäischen Kommission die Richtlinie zum Schutz von Versuchstieren überarbeitet.
jes
Göttinger
Tageblatt vom 13. September 2007 Seite 24
28.08.2007
http://www.az-online.de/blog/?p=487
Schneller Anschluss im ländlichen
Raum
Meine Woche in Brüssel
Von Erika Mann (Europaabgeordnete der SPD)
Mit der 2004 bzw. 2007 vollzogenen Erweiterung der Europäischen
Union (EU) um 12 Staaten haben der Ausbau und die Modernisierung von
Breitband-Infrastrukturnetzen angesichts des globalen Wettbewerbs eine neue
Dramatik erhalten. Die meisten Unternehmen sowie Fachhochschulen, Universitäten
und Verwaltungen sind auf schnelle Datenverbindungen angewiesen.
Zuständig
für
die Versorgung mit Breitband sind im Prinzip die Unternehmen. Allerdings ist
festzustellen, dass besonders ländliche Regionen nicht
ausreichend versorgt werden. Aus diesem Grund hat die EU beschlossen, dass
finanzielle Zuwendungen im Rahmen der europäischen Regionalunterstützung
in diesen Bereich fließen können. Damit soll
sichergestellt werden, dass alle Regionen in Europa die Chancen einer modernen
Wirtschaft und Gesellschaft wahrnehmen können.
Niedersachsen wird zwischen 2007 – 2013 rund 2,5 Mrd. Euro aus
den Europäischen
Strukturfonds erhalten; der Lüneburger Raum, dazu gehört
auch Uelzen, erhält dabei eine besonders großzügige
Unterstützung.
Auch im Landkreis Uelzen gibt es weiße Flecken bei der Versorgung
von Breitband, wie eine Aufnahme des Breitbandatlas (www.zukunft-breitband.de)
der Bundesregierung eindrucksvoll illustriert.
Allerdings müssen alle finanziellen Zuwendungen aus den europäischen
Töpfen
kofinanziert werden und gleichzeitig greift eine Begrenzung der finanziellen
Zuwendung in bestimmten Bereichen, wie z.B. bei dem Aufbau von Breitband -
Infrastrukturen. Daher sieht der Niedersächsische Richtlinienentwurf für
Breitbandförderung vor, dass Investitionen nur mit max. 65.000
Euro gefördert
werden können.
Da die Verwendung öffentlicher Gelder intelligent genutzt werden
sollte, wird eine umfassende Überprüfung der
Situation im Uelzener Raum und in Niedersachsen insgesamt erst eine Auskunft
darüber
geben, inwieweit und unter welchen Bedingungen öffentliche Investitionen
sinnvoll sind. Keinesfalls darf der Eindruck entstehen, dass die
Breitbandversorgung eine reine Aufgabe der öffentlichen Hand ist. Im
Prinzip ist es Aufgabe der Unternehmen in Europa eine Modernisierung ihrer
Infrastrukturen vorzunehmen.
27.08.2007
http://www.welt.de/wirtschaft/article1137673/
peking_will_Verantwortliche_hart_bestrafen.html?r=RSS
und http://www.morgenpost.de/desk/1137673.html
Gift-Spielzeug
Peking plant harte Strafen für Verantwortliche
Nach den Skandalen um belastete Waren hat die chinesische Regierung hartes
Durchgreifen angekündigt. Die Drohungen richten sich gegen Vermarkter.
Schon einmal hat China Ernst gemacht – und einen Kontrolleur
hingerichtet.
Die chinesische Regierung hat nach den Skandalen um vergiftete und schadhafte
Waren eine harte Bestrafung für derartige Schlampereien
angekündigt.
Der Chef der zuständigen Aufsichtsbehörde, Li Changjiang, sagte,
wer minderwertige Produkte vertreibe, werde zur Verantwortung gezogen.
Allerdings gebe es zum Beispiel in den USA für manche Waren andere Qualitätsstandards
als in der Volksrepublik, fügte er einschränkend
hinzu.
China hatte erst jüngst eine Kampagne für mehr Produktsicherheit
ausgerufen. Chinesische Regierungsstellen sollen den Angaben zufolge für
mehr Sicherheit bei den wichtigsten Exportartikeln sowie in Restaurants,
Kantinen, Schlachthöfen und beim Einsatz von Lebensmittelzusätzen
und Schädlingsbekämpfungsmitteln
sorgen.
Probleme bei der Produktsicherheit waren offenkundig geworden, als der weltweit
größte
Spielwarenhersteller Mattel Mitte des Monats Millionen Artikel aus chinesischer
Herstellung wegen Gesundheitsgefahren zurückgerufen hatte. Exportskandale
gab es in jüngster Zeit auch bei chinesischer Zahnpasta,
Tierfutter, Reifen, Meeresfrüchten sowie mit tödlichen
Chemikalien, die in Hustenmittel gelangt waren. Der verantwortliche Behördenchef
war in einem Strafprozess zum Tod verurteilt und hingerichet worden.
EU-Sozialdemokraten für Einfuhr-Stopp
Nach den Rückrufen von gesundheitsgefährdendem
Spielzeug aus China wollen die europäischen Sozialdemokraten einen
europaweiten Importstopp für belastetes Spielzeug
erreichen. Solches Spielzeug müsse bereits an den Grenzen
abgefangen werden, sagte die handelspolitische Sprecherin der
sozialdemokratischen SPE-Fraktion im Europaparlament, Erika Mann, der „Hannoverschen
Allgemeinen Zeitung“.
Nach dem Rückruf von China-Spielzeug hat sich die
EU-Kommission das Recht auf Maßnahmen gegen giftige
Spielzeugwaren aus der Volksrepublik vorbehalten. In einer Erklärung
hieß
es, zum Herbstanfang 2007 werde es Gespräche mit Experten aus den 27
EU-Mitgliedsstaaten zu dem Thema geben.
dpa/Reuters/oht
27.08.2007
http://www.jungewelt.de/2007/08-27/014.php
SPD will kein Spielzeug aus China
Hannover.
Nach den Rückrufen von gesundheitsgefährdendem
Spielzeug aus China wollen die europäischen Sozialdemokraten einen
europaweiten Importstopp für belastetes Spielzeug
erreichen. Solches Spielzeug müsse bereits an den Grenzen
abgefangen werden, forderte die handelspolitische Sprecherin der
sozialdemokratischen SPE-Fraktion im Europaparlament, Erika Mann, in der
Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. »Das Instrumentarium für
Kontrollen ist vorhanden. Wir dürfen diese Ware nicht ins
Land lassen«, so die Europaabgeordnete weiter. In der
Vergangenheit sei in der EU zu lax kontrolliert worden. Die SPD-Politikerin
forderte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf, die Mängel beim
Kinderspielzeug bei ihrer Reise nach China nachdrücklich anzusprechen. (AP/jW)
27.08.2007
Die SPD Europaabgeordnete Erika Mann schlägt
vor, die Region stärker im Bereich Tourismus und Gesundheit zu
entwickeln.
Dazu solle die Wirtschaftsförderung sich vor allem für
Existenzgründer in diesen Bereichen einsetzen, sagte Mann. Die
Region müsse
sich bemühen
dabei helfen Kapital zu beschaffen, um so junge Unternehmen anzusiedeln. Das
Abwerben von Betrieben aus anderen Regionen sei dagegen zunehmend schwerer und
aussichtsloser geworden, so Mann.
27.08.2007
http://www.radio-aktiv.de/
Landkreis Hameln-Pyrmont: Nach Ansicht der SPD Europaabgeordneten Erika Mann
sind Mindestlöhne besser als den Arbeitsmarkt abzuschotten.
Durch Mindestlöhne werde ein verzerrender Wettbewerb gegenüber
ausländischen
Arbeitnehmer verhindert, sagte Mann. Beispiele in anderen europäischen
Staaten wie England oder Irland zeigten zudem, dass sich durch neue Arbeitskräfte
Wirtschaftsbeziehungen verbesserten und fehlende Fachkräfte zu
ersetzen seien. Deutschland hat die Freizügigkeit von Arbeitskräften
insbesondere aus dem Osten bis 2009 eingeschränkt
26.08.2007
http://www.radio-aktiv.de/
Die SPD Europaabgeordnete Erika Mann lobte bei einem Besuch die Kooperation der
vier Weserberglandlandkreise.
Man könne
in größeren
Einheiten Ideen leichter realisieren. Die Kritik von Innenminister Schünemann
an der Förderpolitik
der EU wies Mann zurück. Probleme ließen sich gemeinsam besser lösen.
Bei spezifisch lokalen Problemen könnte ja das Land besonders
eintreten, so Mann weiter. Innenminister Schünemann hatte die Förderpolitik
der EU als zu großflächig kritisiert.
Problemgebiete wie Holzminden könnten dadurch nicht gezielt
gefördert
werden
25.08.2007
http://www.radio-aktiv.de/sounddatei.php?id=85110
Landkreis Hameln-Pyrmont: In der Bibel heißt es, dass nach den sieben
fetten Jahren die sieben mageren Jahre folgten. Das gilt aber nicht für
die Weserberglandregion. Auch in den kommenden sieben Jahren werden wohl wieder
zahlreiche Mittel aus der EU fließen. Gestern bereisten die
heimische SPD Europaabgeordnete Erika Mann und die Landtagsabgeordneten Volker
Brockmann und Ulrich Watermann die Region.
Ein Beitrag von Joachim Stracke
25.08.2007
Quelle:
http://www.capital.de/unternehmen/meldungen/776576.html
Europas Sozialdemokraten wollen Importstopp für
belastetes Spielzeug
Hannover/Brüssel (dpa) –
Nach den Rückrufen von giftigem Spielzeug aus China hat die
sozialdemokratische Fraktion im Europaparlament einen europaweiten Importstopp
für
belastetes Spielzeug gefordert.
Die handelspolitische Sprecherin der SPE-Fraktion, Erika Mann, sagte der «Hannoverschen
Allgemeinen Zeitung» (Samstagausgabe), «wir müssen das an
den Grenzen abfangen. Das Instrumentarium für Kontrollen ist vorhanden.
Wir dürfen
diese Ware nicht ins Land lassen». Die Gesundheit der Kinder
habe absolute Priorität. Mann betonte, dass es sich bei einem
Einfuhrstopp nicht um eine generelle Kampagne gegen chinesische Produkte
handele.
«Aber
es muss ein gesunder Druck entfaltet werden, damit die Produkte europäische
Standards erreichen». Die SPD-Politikerin forderte Bundeskanzlerin
Angela Merkel (CDU) auf, die Mängel beim Kinderspielzeug bei
ihrer am Sonntag beginnenden Reise nach China nachdrücklich
anzusprechen.
(Der Beitrag lag dpa vorab in redaktioneller Fassung vor.)
dpa yyzz n1 ra
25.08.2007
Quelle: Neue Presse vom 25. August Seite 6
Wird Südniedersachsen abgehängt?
SPD-Europaabgeordnete Erika Mann sorgt sich um den Harz und das Weserbergland
Die Landesregierung vernachlässigt den Süden
Niedersachsens, warnt die Europaabgeordnete Erika Mann (SPD).
VON HEIKO RANDERMANN
HANNOVER. Wenn es um Politik geht, hat Erika Mann einen klaren Maßstab:
„Ich
bin ganz praktisch bei solchen Sachen.“ Bedeutet: Sie will dorthin,
wo die Probleme sind, mit den Leuten sprechen, Kontakte vermitteln und über
Fördermöglichkeiten
aufklären.
Damit hat die Europaparlamentarierin Erfahrung – seit 13 Jahren wird halb
Niedersachsen von ihr in Europa vertreten.
Vom Harz bis Harburg, von Schaumburg bis Lüchow-Dannenberg reicht ihr
Wahlkreis – ein Riesengebiet, in dem es neben florierenden Gebieten
auch wirtschaftlich schwache Regionen gibt.
Sonderhilfe
So wurde der ehemalige Regierungsbezirk Lüneburg in der Förderperiode
2007 bis 2013 als Ziel-1-Gebiet eingestuft, also als besonders
strukturschwaches Gebiet innerhalb der Europäischen Union. Daher gibts für
den Nordosten Niedersachsens allein über 800 Millionen Euro Fördergelder,
so viel wie für den Rest des Landes zusammen.
„Eine
echte Chance“ für die Region, meint Mann.
Mehr Sorgen macht ihr Niedersachsens Süden, insbesondere der Harz
und einige Gebiete des Weserberglands. Hier sei das Engagement der
Landesregierung nicht so stark wie im Norden, und sie glaubt dafür
auch den Grund zu kennen: „Wie viele Minister kommen aus
dem Süden
Niedersachsens?“, fragt sie. Innenminister Uwe Schünemann
(CDU) kommt aus Holzminden, Umweltminister Hans-Heinrich Sander aus dem
benachbarten Golmbach. Südlicher gibt es keinen, dafür sind der
Norden und der Westen stark vertreten.
Doch die Süd-Landkreise seien auch nicht ganz unschuldig an
ihrer schwierigen Lage: Zu stark misstrauten sich die Landkreise untereinander
und befürchteten,
der Nachbar oder die größere Stadt könne stärker von
einer Zusammenarbeit profitieren als man selber. Ein Irrglaube, so Mann: „Man
muss über
die Länder-
und Städtegrenzen
hinwegschauen. Wenn einer gewinnt, profitieren auch die Nachbarn davon.“
So strahle etwa die Ansiedlung einer Firma positiv auf die Nachbarlandkreise
aus.
Kontakte pflegen
Sie reist oft durch ihren Wahlkreis, „denn nur durch persönliche
Kontakte wird Europa für die Menschen praktisch greifbar“,
sagt sie. Der EU werde dabei oft mit Misstrauen begegnet, hat sie erfahren müssen
und stellte dabei doch fest: „Das grenzenlose Europa ist für
die Menschen selbstverständlich geworden.“
Niedersachsen habe in der erweiterten EU große Chancen, vor allem im
Bereich Logistik, Meerespolitik und Bio-Energie, so Mann. Sie plädiert
für
eine Abschaffung der Restriktionen für ausländische
Arbeitnehmer. Die Politik fixiere sich zu sehr auf kurzfristige Risiken, lasse
aber die Chancen einer Arbeitsmarkt-Öffnung aus dem Blick. „Wir
unterschätzen
oft die langfristigen Effekte“, so Mann.
25.08.2007
Quelle: http://www.n-tv.de/843609.html
Gefährliches China-Spielzeug
Importstopp gefordert
Nach den Rückrufen von gesundheitsgefährdendem
Spielzeug aus China wollen die europäischen Sozialdemokraten einen
europaweiten Importstopp für belastetes Spielzeug
erreichen. Solches Spielzeug müsse bereits an den Grenzen
abgefangen werden, sagte die handelspolitische Sprecherin der
sozialdemokratischen SPE-Fraktion im Europaparlament, Erika Mann, der
"Hannoverschen Allgemeinen Zeitung".
"Das Instrumentarium für Kontrollen ist vorhanden.
Wir dürfen
diese Ware nicht ins Land lassen", erklärte die Europaabgeordnete
weiter. Die Verbraucher in Deutschland waren zuletzt mehrfach von Warnungen vor
gefährlichen
Produkten aus China aufgeschreckt worden.
In der Vergangenheit sei in der EU zu lax kontrolliert worden. "Die
Gesundheit der Kinder hat absolute Priorität", betonte die
Sozialdemokratin. Dies gelte auch dann, wenn es auf Grund von Einfuhrstopps zu
Engpässen
bei der Auslieferung von Ware zum Weihnachtsfest komme.
Mann betonte, dass es sich bei einem Einfuhrstopp nicht um eine generelle
Kampagne gegen chinesische Produkte handele: "Aber es muss ein gesunder
Druck entfaltet werden, damit die Produkte europäische Standards
erreichen." Die SPD-Politikerin forderte Bundeskanzlerin Angela Merkel
(CDU) auf, die Mängel beim Kinderspielzeug bei ihrer Reise nach
China nachdrücklich anzusprechen.
25.08.2007
Göttinger Tageblatt vom 25.
August 2007 Seite 2 Eichsfelder Tageblatt vom 25. August 2007 Seite 2
Importstopp gefordert
Kontrollen von belasteter China-Ware
Nach Rückrufen
von gesundheitsgefährdendem Spielzeug aus China durch amerikanische
Hersteller wird die europäische Politik aktiv. Erika Mann, handelspolitische
Sprecherin der sozialdemokratischen SPE-Fraktion im Europaparlament, fordert für
ihre Fraktion einen europaweiten Importstopp.
Von Christian Holzgreve, Hannover/Brüssel
Wir müssen
das an den Grenzen abfangen. Das Instrumentarium für
Kontrollen ist vorhanden. Wir dürfen diese Ware nicht ins
Land lassen“, sagte die Europaabgeordnete der „Hannoverschen
Allgemeinen Zeitung“. In der Vergangenheit sei in der EU zu lax
kontrolliert worden, räumte die Europapolitikerin ein.
„Die
Gesundheit der Kinder hat absolute Priorität“, betonte
die Sozialdemokratin, sogar wenn es aufgrund von Einfuhrstopps zu Engpässen
bei der Auslieferung von Ware zum Weihnachtsfest kommen könne.
Wie berichtet, hatten der Spielzeugkonzern Mattel und der US-Spielwarenhändler
Toys „R“
Us wegen zu hohen Bleigehalts oder gefährlicher Magnete Millionen
Spielwaren und Baby-Lätzchen aus China zurückgerufen. Das
US-Handelsunternehmen Martin Designs rief rund eine Viertelmillion
Kinder-Adress- und Notizbücher zurück.
Die Handelsexpertin aus dem niedersächsischen Bad Gandersheim
unterstrich, dass es sich bei einem Einfuhrstopp nicht um eine generelle
Kampagne gegen chinesische Produkte handele. „Aber es muss ein gesunder
Druck entfaltet werden, damit die Produkte europäische Standards erreichen.“
Die SPD-Politikerin forderte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf, die Mängel
beim Kinderspielzeug bei ihrer Reise nach China nachdrücklich
anzusprechen.
25.08.2007
Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 25. August 2007 Seite 2
und Schaumburger Nachrichten vom 25. August 2007 Seite 2
Importstopp für Spielzeug rückt
näher
EU-Politikerin will scharfe Kontrollen gegen belastete China-Ware / TÜV
warnt vor sinkenden Standards
Von Christian Holzgreve
Hannover/Brüssel. Nach den Rückrufen von gesundheitsgefährdendem
Spielzeug aus China durch amerikanische Hersteller wird jetzt die europäische
Politik aktiv: Erika Mann, handelspolitische Sprecherin der
sozialdemokratischen SPE-Fraktion im Europaparlament, fordert für
ihre Fraktion einen europaweiten Importstopp für belastetes Spielzeug. „Wir
müssen
das an den Grenzen abfangen. Das Instrumentarium für
Kontrollen ist vorhanden. Wir dürfen diese Ware nicht ins
Land lassen“, sagte die Europaabgeordnete der Hannoverschen
Allgemeinen Zeitung. In der Vergangenheit sei in der EU zu lax kontrolliert
worden, räumte
die Europapolitikerin ein.
„Die
Gesundheit der Kinder hat absolute Priorität“, betonte
die Sozialdemokratin, sogar wenn es aufgrund von Einfuhrstopps zu Engpässen
bei der Auslieferung von Ware zum Weihnachtsfest kommen könne.
Wie berichtet, hatten der Spielzeugkonzern Mattel und der US-Spielwarenhändler
Toys „R“
Us wegen zu hohen Bleigehalts oder gefährlicher Magnete Millionen
Spielwaren und Babylätzchen aus China zurückgerufen. Das
US-Handelsunternehmen Martin Designs rief rund eine Viertelmillion
Kinder-Adress- und -Notizbücher zurück.
Die Handelsexpertin aus Bad Gandersheim unterstrich, dass es sich bei einem
Einfuhrstopp nicht um eine generelle Kampagne gegen chinesische Produkte
handele. „Aber
es muss ein gesunder Druck entfaltet werden, damit die Produkte europäische
Standards erreichen.“ Das gelte im Übrigen für
die gesamte Produktionskette, auch der Arbeits- und Umweltschutz müsse
in China entsprechend angepasst werden, forderte Mann. So werde überdies
unfairer Wettbewerb vermieden, dem Europa mit seinen höheren
Standards auch durch Rationalisierung nur schwer begegnen könne.
Die SPD-Politikerin forderte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf, die Mängel
beim Kinderspielzeug bei ihrer Reise nach China nachdrücklich
anzusprechen. Außerdem böten die derzeitigen
Verhandlungen mit China über eine strategische Partnerschaft sowie mit Korea,
Indien und den Asean-Staaten über bilaterale
Freihandelsabkommen gute Möglichkeiten, auf Konsequenzen
zu dringen. Merkel bricht am Sonntag zu ihrer bisher längsten
Auslandsreise nach China und Japan auf.
Unterdessen warnte der TÜV-Verband vor sinkenden Sicherheitsstandards in
Europa. Das GS-Zeichen („Geprüfte Sicherheit“)
dürfe
nicht einer einheitlichen CE-Kennzeichnung in der Europäischen
Union (EU) zum Opfer fallen, sagte Präsidiumsmitglied Klaus Brüggemann
vom Verband der TÜV. „Wer das GS-Zeichen abschafft,
sollte sich dann auch nicht über explodierende Akkus,
brennende Toaster oder gesundheitsschädliches Spielzeug wundern.“
Das GS-Zeichen bescheinigt eine neutrale Prüfung, mit der
CE-Kennzeichnung bestätigen Hersteller die Einhaltung von Richtlinien.
(mit: dpa)
24.08.2007
Schaumburger Nachrichten vom 24. August 2007 Seite 8
Betriebsbesuch aus Brüssel
Erika Mann bei MHM GmbH: EU-Gesetze sind problematisch für
Ottenser Unternehmen
Die Ottenser MHM Electronic GmbH ist unlängst von der Europaabgeordneten
Erika Mann und Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier –
beide SPD – besucht worden. Mit dabei ist auch Hans-Ulrich
Born vom Amt für Wirtschaftsförderung/Regionalmanagement
des Landkreises Schaumburg, gewesen.
Ottensen. Mehrere Gründe haben zu dem Informationsbesuch geführt,
hat Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier zum Auftakt
festgestellt: Zum einen sei die MHM Electronic GmbH ein typisches, familiengeführtes
Unternehmen, das zudem 1999 den Innovationspreis des Landkreises Schaumburg
gewonnen habe. Zum anderen gehöre einer der beiden MHM-Geschäftsführer,
Matthias Meyer, zugleich auch dem Aufsichtsrat der Weserbergland AG an.
Michael Meyer, der beim Termin anwesende zweite Geschäftsführer,
informierte anschließend über das 1975 gegründete
Unternehmen. Demnach ist die MHM Electronic GmbH nicht nur Hersteller,
Importeur und Distributor von unter anderem Produkten aus dem Bereich der Videoüberwachung,
sondern ist etwa auch als Systemhaus tätig. Derzeit sind dort 26
Mitarbeiter beschäftigt, deren durchschnittliche Betriebszugehörigkeit
16,3 Jahre beträgt.
Thomas Lambrette, der Prokurist und Technische Leiter des Unternehmens, nutzte
die Gelegenheit, um die Europaabgeordnete Erika Mann über
Probleme aufgrund neuer EU-Gesetze zu berichten. Es gebe geradezu eine Flut
derartiger Gesetze, die zudem einen hohen Prüf- und Verwaltungsaufwand
nach sich ziehen, klagte er. Damit verbunden seien unter anderem auch hohe
Kosten für
das Unternehmen.
Insbesondere kleine Firmen wie die MHM Electronic GmbH werden dadurch laut
Lambrette über Gebühr belastet. So verwies er
etwa auf eine die „Störaussendung und Störfestigkeit
von Geräten“
betreffende EMV-Richtlinie sowie eine die „Rückholung
von Elektroschrott und dessen Verwertung“ regelnde WEE-Richtlinie.
Mann zeigte Verständnis für die vorgebrachten Klagen.
Derartige Probleme würden jedoch nicht weniger, sondern eher mehr
werden, prognostizierte sie. Als Lösungsansatz riet sie unter
anderem, die zuständigen Fachverbände sowie den Landkreis
zwecks Beratung in Anspruch zu nehmen. Hinsichtlich der Beantragung von
Patenten könne man zudem EU-Zuschüsse in
Anspruch nehmen. Wegen dieser und anderen geäußerten
Schwierigkeiten durch die EU-Gesetzgebung versprach sie, diesen Problemen in Brüssel
nachzugehen.
Schöttelndreier
sicherte zu, der MHM Electronic GmbH einen Berater der „Innovationsgesellschaft
an der Universität Hannover mbH“ zu schicken. Mit Letzterer
habe der Landkreis eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, erläuterte
Born. Mw
Interview Europe-Direct Lüneburg mit Erika Mann
http://europedirect-lueneburg.de
Interview Nord-West-Radio: Gaby Schuylenburg mit E
Teil 1 , Teil 2 , Teil 3 , Teil 4 , Teil 5
14.07.2007
Die hiesige SPD Europaabgeordnete Erika Mann begrüßt
die neue Kostenregelung für Auslandsgespräche
per Handy.
Nach schwierigen Verhandlungen haben sich das Europäische
Parlament, die EU-Kommission und die EU-Mitgliedstaaten auf eine Lösung
bei der entsprechenden Verordnung verständigt, sagte Mann. Künftig
müssten
Mobilfunkanbieter ihre Preise für mobiles Telefonieren im
Ausland deutlich senken. Das Europäische Parlament habe lange
eine Senkung der Tarife gefordert. Dass es nun endlich eine Lösung
gibt, werde für die Verbraucher große Einsparungen mit sich
bringen, so Mann weiter. Außerdem lasse der Kompromiss
genügend
Spielraum für einen Wettbewerb unter den Anbietern zu, ohne
Arbeitsplätze
zu gefährden.
Die neue Verordnung soll bereits Mitte Juli in Kraft treten.
Radio-Aktiv (Hameln Pyrmont)
Neubau der Hochspannungsleitung: Jetzt meldet sich Erika Mann zu Wort
Seit mehreren Monaten wird in Niedersachsen über den Bau neuer Hochspannungsleitungen gestritten. Eine der so genannten KV-380 Leitungen soll quer durch Niedersachsen von Wahle in das hessische Mecklar verlaufen um unter anderem Strom aus Off-shore Anlagen in der Nordsee und aus einem neuen Kohlekraftwerk in die Gebiete zu transportieren, in denen der Strom verbraucht wird. Zahlreiche Bürgerinitiativen haben sich formiert, um den Bau der Leitung zu verhindern. Die niedersächsische Europaabgeordnete Erika Mann aus Bad gandersheim/Schachtenbeck hat am 12. Juli bei der Europäischen Kommission eine schriftliche Anfrage gestellt, in der sie um Stellungnahme der Kommission zum Neubau von Hochspannungsleitungen bittet. "Verschiedene Strategien der Kommission beschäftigen sich mit Energieeffizienz, Versorgungssicherheit oder auch mit dem Schutz kritischer Infrastrukturen, zu denen auch Stromleitungen zählen. Ich möchte von der Kommission wissen, ob der Bau von neuen Hochspannungsleitungen mit den europäischen Zielen vereinbar ist," erläutert Erika MANN den Hintergrund ihrer Anfrage. Bei der Leitung des Stroms über Hochspannungsleitungen ginge beispielsweise ein signifikanter Anteil des Stroms verloren, was offensichtlich nicht dem Ziel hoher Energieeffizienz entspräche, so Erika MANN weiter. Was die Sicherheit von KV-380 Leitungen etwa bei Naturkatastrophen anginge, sei sie gespannt auf die Antwort der Kommission auf die Frage, ob nicht die Erdverkabelung unter diesem Gesichtspunkt eine gute Alternative zur Freileitung darstelle. Die Kommission hat nun sechs Wochen Zeit, um auf die Anfrage Mann's zu reagieren. Die Antwort des zuständigen Kommissars Andris Piebalgs könnte auch die weitere Diskussion in Niedersachsen beeinflussen. Fis
Gandersheimer Kreisblatt
http://www.gandersheimer-kreisblatt.de/
13.07.2007
Stromtrasse ist auch Thema in Brüssel
northeim. Auch die Europäische Kommission in Brüssel befasst sich jetzt mit der geplanten Errichtung einer Höchstspannungsleitung, die auf ihrem Weg von Nord nach Süd auch quer durch den Landkreis Northeim führen soll. Die niedersächsische SPD-Europaabgeordnete Erika Mann hat jetzt in einer Anfrage an die Kommission um eine Stellungnahme zum Neubau von Hochspannungsleitungen gebeten. Mann: "Ich möchte wissen, ob der Bau neuer Leitungen mit den europäischen Zielen wie Energieeffizienz, Versorgungssicherheit und Schutz kritischer Infrastrukturen vereinbar ist."
Strom geht verloren
So ginge bei der Leitung des Stroms über Hochspannungsleitungen ein großer Anteil des Stroms verloren, was nicht dem Ziel hoher Energieeffizienz entspräche, sagte die Europaabgeordnete.
Gestern hat sich auch der CDU-Landtagsabgeordnete Joachim Stünkel in Sachen Höchstspannungsleitung zu Wort gemeldet. Er betonte, die CDU nehme die Sorgen der Menschen ernst und treibe daher die Erdverkabelung weiter voran. Stünkel: "Die SPD und der Landtagsabgeordnete Uwe Schwarz täten besser daran, die Menschen mit ihren unwahren Behauptungen über Abstimmungen im Bundesrat oder Bundestag nicht unnötig zu verunsichern." (kat)
Hessische/Niedersächsische Allgemeine
http://www.hna.de/northeimstart/00_20070713165331_Stromtrasse_ist_auch_Thema_in_Bruessel.html

