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Erika Mann: US-Auftrag für Airbus wichtiges Signal

Erika Mann: US-Auftrag für Airbus wichtiges Signal

Publication date: 01.03.2008 10:33:00

Die "US Air Force" hat bekannt gegeben, dass die Neuausstattung ihrer  Tankflugzeugflotte mit dem Tankflugzeug KC-30 erfolgen soll. Diese Entscheidung bedeutet für den europäischen Luftfahrtkonzern EADS einen Milliardenauftrag. Das Flugzeug KC-30 basiert auf dem Airbusmodell A330 MRTT.

Die niedersächsische SPD-Europaabgeordnete Erika Mann begrüßt die Entscheidung der USBehörde:

"Die Auftragsvergabe an das US-Unternehmen Northorp Grumman ist ein wichtiger Erfolg in der langen Auseinandersetzung, die Airbus seit langem in den USA führen muss. Das Unternehmen hat sich in den vergangen Monaten gegen heftige Angriffe aus der US-Öffentlichkeit wegen angeblicher Zahlungen unfairer Subventionen einiger EU-Mitgliedstaaten an Airbus wehren müssen. Dass dieser Auftrag nun trotz dieser öffentlichen Angriffe zugunsten von Airbus ausfiel werte ich als ein sehr positives Signal an Europa. Die US-Administration hat sich von der Vernunft leiten lassen und dem besten Anbieter den Zuschlag gegeben. In Anbetracht laufender Klagen zwischen der EU und den USA vor der WTO ist diese Entscheidung zudem ein Indiz dafür, dass der Transatlantische Markt funktioniert, auch wenn Konflikte auftreten.

In Bezug auf Arbeitsplatzsicherung ist die Entscheidung ebenfalls von großer Bedeutung für Europa. Wenngleich die aus dem Auftrag resultierenden Arbeitsplätze überwiegend in den USA entstehen, trägt der Auftrag in deutlichem Ausmaß zur Arbeitsplatzsicherung bei Airbus in Europa bei und hilft, die international
starke Position von Airbus und EADS weiter zu sichern."

Aktuell stehen zwei weitere wichtige Entscheidungen noch aus, die ebenfalls einen Konflikt zwischen der EU (Airbus) und den USA (Boeing) zum Gegenstand haben. In einem Streitverfahren vor dem WTO-Schiedsgericht soll in absehbarer Zeit entschieden werden, ob Airbus nicht WTO-konforme finanzielle Beihilfen erhalten hat oder nicht. Gleichzeitig läuft ein weiteres WTO-Verfahren der EU (Airbus) gegen die USA (Boeing), in dem der US-Seite vorgeworfen wird, nicht WTO-konforme  Subventionen an Boeing gezahlt zu haben.

Erika Mann hat sich stark dafür eingesetzt, dass Airbus die nötige Rückendeckung aus dem politischen Umfeld erhält, um deutlich zu machen, dass die finanzielle Unterstützung die das Unternehmen erhält, legal ist und zurückgezahlt wird und auf ein gemeinsames Abkommen aus dem Jahr 1992 zwischen der EU und den USA zurückgeht. Bereits im November 2007 hatte Erika Mann durchgesetzt, dass sich die Europäische Kommission in einer Stellungnahme zu dem Fall Airbus-Boeing vor dem
Plenum des Europäischen Parlaments äußert.

Für den 6. März hat Erika Mann ihre Abgeordnetenkollegen im Europäischen Parlament zu einem Gespräch mit fünf Vertretern von Airbus Toulouse und Airbus Nord Amerika eingeladen. In diesem Rahmen sollen die Hintergründe im Detail noch einmal erläutert werden.

Für ein Gespräch und weitere Informationen steht Ihnen Erika Mann gerne zur Verfügung. Wenden Sie sich bitte an das Büro in Brüssel: Eva-Maria Kirschsieper, Tel.: +32 (0)2 - 284 51 91, Email: erika.mann@europarl.europa.eu , oder an das Büro in Hannover: Henning Hofmann, +49 (0) 511 1674 268, Email europabuero-erika.mann@spd.de

3. März 2008 10:29

http://erikamann.com/presse_articles/PM_KW10_2008
22. November 2008 11:47
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