Erika Mann: "Bombenanschläge in Delhi - unterschätzter Konflikt in Europa!"
15. September 2008 14:43

Am 13. September wurden bei mehreren Bombenanschlägen in der indischen Hauptstadt Delhi mindestens 21 Menschen getötet. Nach Aussagen aus Delhi selber könnten die Zahlen der Todesopfer aber bei 35 und die der Verletzten bei über 100 liegen.

Dort wird vermutet, dass die Anschläge auf indische Mudschaheddin zurück zuführen sind, die unter anderem Konflikte zwischen Hinduisten und Muslimen benutzen, um Unterstützung für ihre eigenen Ziele zu gewinnen.

Die niedersächsische SPD-Europaabgeordnete Erika Mann arbeitet seit vielen Jahren mit einer der weltweit größten Nicht-Regierungsorganisationen "Art of Living Foundation" zusammen, die unter anderem zur Konfliktlösung zwischen religiösen Gruppen beitragen will. "Der Begründer dieser Organisation, Sri Sri Ravi Shankar, ist nahezu 24 Stunden am Tag damit beschäftigt, friedliche Lösungen für Konflikte weltweit zu suchen. Gleichzeitig hilft er Betroffenen, traumatische Erlebnisse durch Meditation zu verarbeiten. Heute erst besuchte er die Opfer der Anschläge vom Wochenende in Delhi im Krankenhaus. Direkt danach rief er mich an, um mir mitzuteilen, dass er sehr frustriert darüber ist, dass die zunehmenden gewaltsamen Angriffe sowohl von rechter als auch von extrem linker Seite von Europa weitgehend ignoriert werden." Die Berichterstattung über die Ereignisse in Indien sei innerhalb Europas sehr gering ausgefallen, so Erika Mann.

Die "Art of Living Foundation" engagiert sich weltweit in Krisenregionen, so zum Beispiel im Irak, Afghanistan, Sri Lanka und im Kosovo. Darüber hinaus organisiert die Stiftung Seminare und Konferenzen, in denen sie gegnerische Parteien an einen Tisch bringt. Erika Mann hat im April eine Veranstaltung in Oslo moderiert, in der es um die Vermittlung zwischen den Konfliktparteien aus Sri Lanka ging.

Darüber hinaus unterstützt Erika Mann die Kandidatur Ravi Shankars für den Friedensnobelpreis. Er wurde mittlerweile das dritte Mal hierfür vorgeschlagen und weißt persönlich immer wieder darauf hin, dass Mahatma Ghandi fünfmal nominiert wurde und den Preis nie erhalten hat. Ravi Shankar steht in der Nachfolge von Ghandi und trägt weltweit dazu bei, dass Konflikte in friedliche Konfliktlösungsstrategien überführt werden.

Für ein Gespräch und weitere Informationen steht Ihnen Erika Mann gerne zur Verfügung. Wenden Sie sich bitte an das Büro in Brüssel: Eva-Maria Kirschsieper, Tel.: +32 (0)2 - 284 51 91, Email: erika.mann@europarl.europa.eu , oder an das Büro in Hannover: Henning Hofmann, +49 (0) 511 1674 268, Email europabuero-erika.mann@spd.de