Bemerkenswerte Klima-Initiativen in US-Staaten und Regionen

Dutzende von Bundesstaaten und Hunderte von Städten und Regionen sind in das Vakuum der US-weiten Klimapolitik unter George W. Bush gestoßen und haben Programme zum Klimaschutz aufgelegt. Kalifornien übernahm dabei die Führung und verabschiedete als erster Bundesstaat verbindliche CO2-Reduktionsziele.

US-Präsident Barack Obama unterstützt die regionalen Initiativen zum Klimaschutz. Am 26. Januar 2009 gab er grünes Licht für Abgasbegrenzungen für Fahrzeuge. Kalifornien und 13 weitere US-Staaten können zudem jetzt Effizienz-Standards für Brennstoffe einführen.

Inzwischen gibt es drei Initiativen für regionale Emissionshandelssysteme mit absoluten Klimazielen: die „Regional Greenhouse Gas Initiative“ (RGGI) an der Ostküste, die „Western Climate Initiative“ (WCI) an der Westküste und die Initiative für den „Midwestern Regional Greenhouse Gas Reduction Accord“.

Europäische und US-amerikanische Regionen tauschen bereits ihr Wissen zum Klimawandel aus. Ein Beispiel hierfür ist die "Transatlantische Klimabrücke", die Vertreter aus europäischen und US-amerikanischen Städten und Regionen am 30. September 2008 in Berlin initiierten.

Eine weitere Plattform zum Wissensaustausch gegen die globale Erderwärmung ist die Internationale Kohlenstoff-Aktionspartnerschaft (ICAP). Diese Gemeinschaft gründete sich am 29. Oktober 2007. Ihr gehören US-Bundesstaaten, kanadische Provinzen, Neuseeland, Norwegen und europäische Länder an.

Große US-Unternehmen und führende Klima- und Umweltgruppen aus den USA agieren unter dem Namen "United States Climate Action Partnership" (USCAP) gemeinsam gegen den Klimawandel. Im "Call For Action" bekundeten sie ihren Willen, den US-Präsident und den Kongress der Vereinigten Staaten beim Kampf gegen den Klimawandel zu unterstützen.

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28. April 2009 15:28