Auswirkungen der Finanz- und WirtschaftskriseVeröffentlichung der EU-Konjunkturprognosen - leichte Erholung vor Jahresende 2009
Wirtschaftswachstum
Nach der Zwischenprognose der EU-Kommission für 2009-2010 ist 2009 mit
einem negativen Wirtschaftswachstum von -1.8% in der EU und -1.9% im Euroraum
zu rechnen. In Deutschland fällt der Rückgang mit -2.3% noch stärker, in
Österreich mit -1.2% schwächer aus. In der zweiten Jahreshälfte 2009 sei ein
leichtes Anziehen der Konjunktur zu erwarten, so dass 2010 im Euroraum +0.4%,
in der EU +0.3%, in Deutschland +0.7% und in Österreich +0.6% möglich seien.
Inflation
Die Inflation werde im Euroraum 2009 bei 1.0% und 2010 bei 1.8% liegen; in
Deutschland bei 0.8 bzw. 1.4% und in Österreich bei 1.2 bzw. 1.6%.
Haushaltsdefizit
Die Haushaltsdefizite stiegen im Euroraum auf -4.0% in 2009 und -4.4% in 2010, in Deutschland auf -2.9 bzw. -4.2% und in Österreich auf -3.0 bzw. -3.6%.
Arbeitslosenquote
Die Arbeitslosenquote in der EU wird 2009 voraussichtlich auf 8 ¾ % (im Euroraum auf 9 ¼ %) und 2010 dann noch weiter ansteigen.
Quelle: Dr. Ekkehard Rohrer, Newsletter Nummer 04/2009
- "EU-Zwischenprognosen für 2009-2010: deutliche Konjunkturabschwächung, aber leichte Erholung noch vor Jahresende 2009", Presseerklärung der Kommission, 19. Januar 2009
- Eine umfassende Übersicht mit allen Prognosen und Statistiken nach Ländern finden Sie hier.
"Europe:
Go Ahead and Spend, Please", by Bruce Stokes, National Journal
In seinem Beitrag am 31.Januar 2009 im National Journal animiert Bruce Stokes die Regierungen der Europäischen Mitgliedsstaaten konzertiert und vor allem rasch auf die globale Wirtschaftskrise zu reagieren.
Lesen Sie hier weiter >>

