Beihilfen

Nach dem Willen der Europäischen Kommission sollen die direkten Beihilfen für Landwirte sinken. Die vorgenommenen Kürzungen sollen stattdessen in die Förderung des Umweltschutzes und in Beschäftigungsmaßnahmen umgelenkt werden.

Die Kürzung der Beihilfen soll sich nach der Größe des Betriebes richten. Die Kürzungen für kleinere Betriebe sollen prozentual geringer ausfallen als die für Großbetriebe (so genannte Modulation). Dies bedeutet, dass landwirtschaftliche Großbetriebe, die bislang mehr als 300.00 Euro jährlich erhalten besonders schwer betroffen sein könnten. Ab 2012 könnten für diese Betriebe die Beihilfe um bis zu 17% gekürzt werden.

Wichtig es in diesem Zusammenhang noch einmal darauf zu verweisen, dass diese Kürzungen der Direktzahlungen durch verstärkten Einsatz im Umweltschutz und in der Beschäftigung "erwirtschaftet" werden können.

Seit geraumer Zeit gibt es Bestrebungen von verschiedenen Seiten, darunter von Oxfam, die Empfänger von Direktzahlungen öffentlich bekannt zu machen. Eine Webseite http://www.farmsubsidy.org hat hierzu eine Übersicht erstellt.

12. Juni 2008 11:53