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Am 20. Mai
2008 hat die EU-Agrarkommissarin Mariann Fischer-Boel Vorschläge zur
Überprüfung der Agrarreform von 2003 vorgestellt. Im Zentrum dieser
Überarbeitung (die unter dem Stichwort "GAP-Gesundheitscheck" läuft)
stehen drei Punkte: Zahlungen für Landwirte durch Betriebsprämien statt durch
Produkt-Gekoppelte Beihilfen; die im Jahr 2015 auslaufende Milchmarktregelung;
und die Umschichtung im EU-Budget von Mitteln aus der ersten in die zweite
Säule, also aus Direktzahlungen an Landwirte in Mittel zur Förderung des
ländlichen Raums. Der "Health Check" wurde am 19.November 2008 im Plenum
des Europäischen Parlaments abgestimmt.
Der Agrarministerrat hat in den frühen Morgenstunden des 20. November 2008 eine "Politische Einigung" zum Health-Check der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) erzielt.
Vor allem für Niedersachsen als das führende deutsche Agrarland, mit einer landwirtschaftlichen Nutzfläche von 2,7 Mio. Hektar (dies entspricht mehr als 50% der Landesfläche), ist die Reform von erheblicher Bedeutung.
Erika Mann wird demnächst noch weitere Informationen zur Bedeutung dieser Reform der EU-Agrarpolitik zur Verfügung stellen.
weiterführende Informationen: