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Der Bundeslandwirtschaftsminister Seehofer wie auch der Deutsche Bauernverband haben hingegen die Vorschläge der Europäischen Kommission kritisiert. Der Vorsitzende des Bauernverbandes Sonnleitner sieht darin eine Benachteiligung der Landwirtschaftsbetriebe in Ostdeutschland, dort sind besonders viele große Betriebe angesiedelt.

Der Niedersächsische Landwirtschaftsminister Ehlen kritisierte vor allem die Vorschläge zur Milchquotenregelung. Die Kommission sieht vor, die bisher gültigen Quoten schrittweise bis 2015 auslaufen zu lassen.

In diesem Zusammenhang ist darauf zu verweisen, dass die EU sehr hohe Sozial- und Arbeitsstandards hat, die noch lange über denen der anderen Agrarproduzierenden Ländern weltweit liegen werden. Dies ist mit ein Grund, warum europäische Landwirte stärker auf Beihilfen angewiesen sind als, ihre Kollegen außerhalb der EU und Flexibilität bei den Beihilfenzahlungen nötig wird.

12. Juni 2008 12:06