Seite druckenMedienpolitik umfasst die Aspekte der Medienkonvergenz von Fernsehen, Radio, Presse und Internet. Wie weit darf auf die Arbeit der einzelnen Medien (bei der Programmgestaltung einerseits, im Hinblick auf ordentliche Berichterstattung andererseits) Einfluss genommen werden? Muss der Einfluss großer Medienkonzerne beschränkt werden?
Aktuell gibt es in der Euopäischen Union eine Diskussion über die Überarbeitung der bereits umgesetzten Richtlinie 'Fernsehen ohne Grenzen'. Im Rahmen von öffentlichen Anhörungen von April bis Juni 2003 ging es um eine Neubewertung wichtiger Apekte, beispielsweise sich zur Wirksamkeit der Quoten und zu Definitionen der Begriffe "europäisches Werk" und "unabhängiger Produzent" zu äußern.
Ein weiterer Fragenkomplex betrifft die Zweckmäßigkeit einer
Harmonisierung der Medienabfolge (Fristen für die Verbreitung von
Kinofilmen im Fernsehen nach dem Kinostart), die Wirksamkeit des
Richtlinienartikels zum Schutz von Minderjährigen, und der
Empfehlung über den Jugendschutz in den audiovisuellen Diensten,
die Zweckmäßigkeit einer europäischen Aktion für das Recht auf
Gegendarstellung bei Online-Diensten sowie Instrumente für eine
verstärkte Zusammenarbeit der nationalen Regulierungsbehörden
untereinander und mit der EU-Kommission.
Jeden
Freitag beinhaltet unser NewsDigest Beiträge zum Thema Medienpolitik, den Sie hier finden.