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Spamming

Der Spam-Verdruss beim Blick in den elektonischen Posteingang wird immer größer. Spätestens im Jahr 2003 ist es auch den letzten Internetbesuchern klar geworden: Die Politik hat es noch nicht vermocht, den Kampf gegen Massenwerbemails im Internet effizient zu führen.

Dabei hatte das Europäische Parlament im Sommer 2003 beschlossen, dass solche Massenwerbemails nur dann einem Adressaten zugestellt werden dürfen, wenn dieser zuvor ausdrücklich seine Zustimmung zum Empfang elektronischer Werbung gegeben hat. Nach langen Auseinandersetzungen hatten sich damit die Befürworter der so genannten Opt-In-Lösung durchgesetzt - zu denen auch ich gehöre.

Die lange Zeit ebenfalls diskutierte Opt-Out-Lösung hätte bedeutet, dass die Spam-Versender so lange eine Adresse mit ihren Mails versorgen dürfen, so lange sich der Adressat nicht auf einem allgemeinen Index eingetragen und somit offiziell vom Empfang abgemeldet hat.

18.Juli 2003

Im Rahmen einer Konferenz von EU- und US-Experten in Washington DC sprach sich Erika Mann für ein gemeinsames Vorgehen von EU- und US-Behörden bei Regelungen zum Spamming aus. Zugleich betonte sie die Balance zwischen dem Sicherheitsinteresse und dem Schutz der Privatsphäre, die es zu finden gelte. Presseecho>>

15. Juli 2003: EU-Kommissar Erkki Liikanen kündigt den Kampf der Kommission gegen das Spamming an.

11. September 2006 05:35

http://erikamann.com/themen/europasinformation/spamming
8. Oktober 2008 05:42
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