Gemeinsame Energieaußenpolitik der EU

Ein weiteres Ziel des Energiemaßnahmenpaketes ist es, zu einer gemeinsamen Energieaußenpolitik der EU zu kommen. Die gemeinsame Energieaußenpolitik soll die EU in die Lage versetzen, bei der Ausarbeitung internationaler Vereinbarungen sein, insbesondere beim künftigen Vertrag über die Energiecharta, beim Kyoto-Nachfolgesystem im Bereich des Klimawandels und bei der Ausweitung des Emissionshandelssystems eine führende internationale Rolle einzunehmen.

Darüber hinaus soll die gemeinsame Energieaußenpolitik helfen, die Energieimporte aus Nicht-EU-Staaten langfristig zu sichern. Um die europäische Abhängigkeit gegenüber einzelnen Staaten zu verringern, soll die Zahl der Lieferländer steigen. So sieht der Energieaktionsplan Energieverträge mit nordafrikanischen Staaten, Zentralasien und der Region am Kaspischen Meer vor. Mit den großen Energiekonsumenten und potenziellen Konkurrenten wie den USA, China, Indien und Brasilien will man „Energiedialoge“ entwickeln. Den Beschlüssen des Europäischen Rates gemäß sollen diese Dialoge vor allem einen sparsameren und umweltfreundlicheren Energieverbrauch mit den genannten Drittstaaten diskutieren – beispielsweise durch das Verringern der Treibhausgase oder den Einsatz erneuerbarer Energie.


weiterführende Links:

http://www.europa-digital.de/aktuell/dossier/energie/energieaussenpolitik.shtml

http://www.europarl.europa.eu/news/expert/briefing_page/9933-267-09-39-2007
0831BRI09932-24-09-2007-2007/default_p001c006_de.htm

http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=
-//EP//TEXT+REPORT+A6-2007-0312+0+DOC+XML+V0//DE

9. Oktober 2008 12:42