Europäische Nachbarschaftspolitik

Europäische Nachbarschaftspolitik gibt es seit 2004 in der Europäischen Union. Diese umfasst privilegiert Beziehungen der EU mit folgenden Staaten:

Seit 2005 mit

  • Israel
  • Jordanien
  • Moldawien
  • Marokko
  • alestinensische Autonomiebehörde
  • Tuensien
  • Ukraine


Seit 2006

  • Armenien
  • Aserbaidschan
  • Georgien

Seit 2007

  • Ägypten
  • Libanon

Diese Nachbarschaftspolitik unterscheidet nicht zwischen verschiedenen regionalen Blöcken sondern beinhaltet politische Instrumente, die für alle Staaten gleich angewandt werden können.

Kommentar von Erika Mann

Man spürt, dass die Beziehungen zwischen der EU und ihren Nachbarstaaten weniger kohärent ist als in der Vergangenheit, es hat sich ein neues Partnerschaftsverständnis mit den neuen Nachbarn entwickelt. Die Struktur verschiebt sich durch die fortlaufende Erweiterung der EU. Dies ist eine automatische Entwicklung, die keineswegs negativ zu bewerten ist.

Die jüngste Debatte um die neue Mittelmeerpartnerschaft wie auch einen neuen Schwarzmeer-Raum und jetzt neu eine vom polnischen Außenminister Sikorski vorgeschlagene "Östliche Nachbarschaft" reflektiert die unterschiedlichen historischen und geopolitischen Begebenheiten. Dies ist nicht dramatisch sondern durchaus auch positiv, wenn es gleichzeitig der EU gelingt, dies als Gesamtstrategie zu sehen und zu bewerten.

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2. Juni 2008 13:13