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Pläne der Bundesregierung

Die Bundesregierung hat während ihrer Kabinettssitzung im August 2007 in Merseburg beschlossen, dass sie die Bedingungen für Zuwanderung von Spitzenarbeitnehmern verändern wird. Es soll eine arbeitsmarktbezogene, gesteuerte Zuwanderung möglich sein. Konkret wurde beschlossen, das die derzeit geltende so genannte Vorrangregelung, die verhindert, dass ein Arbeitsplatz an einen ausländischen Arbeitnehmer vergeben wird, solange ein ähnlich qualifizierter deutscher Arbeitnehmer zur Verfügung steht, für Ingenieure in besonders gefragten Bereichen ab 1.1 2008 ausgesetzt werden.

Vor diesem Hintergrund ist auch zu sehen, dass eine Mitte 2007 veröffentlichte Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit in Europa (OSZE) für Deutschland einen hohen Mangel an hoch qualifizierten Fachkräften prognostiziert. Wörtlich wird in der Studie ermahnt, dass „Deutschland...sehr viel schneller und in größerem Umfang als die meisten anderen OECD-Länder auf eine schrumpfende Erwerbsbevölkerung reagieren" muss. Dieser Mangel ist in einigen Branchen bereits jetzt zu spüren (z.B. werden in der IT-Branche rund 40.000 Arbeitskräfte gesucht).

Website der OECD zum Thema Migration (nur auf Englisch):

http://www.oecd.org/migration

27. November 2007 15:20

http://erikamann.com/themen/europaszukunftsthe/Migration/PlaeneBundesregierung
8. Oktober 2008 04:15
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