Europäische Kommission plädiert für neue internationale Forschungs-Strategie

Die Europäische Kommission hat am 24. September 2008 an die Regierungen appelliert, eine gemeinsame Strategie für die internationale Zusammenarbeit von Wissenschaft und Technologie zu entwickeln. Es geht dabei besonders um die Bereiche der Informations- und Kommunikationstechnologien und um Kooperationen mit Nicht-EU-Ländern. Bisher gibt es zahlreiche Forschungskooperationen von EU Mitgliedsstaaten und der Europäische Kommission mit Drittländern, jedoch auf europäischer Ebene keine gemeinsame Strategie in der Zusammenarbeit. Die Kommission fordert, dass die EU Mitgliedsstaaten künftig Schwerpunktbereiche für Forschung und Technologie nicht mehr im Alleingang, sondern gemeinsam festlegen. So können politische Ziele der EU aber auch eine globale und nachhaltige Entwicklung vorangetrieben sowie die weltweite Verbreitung europäischer Technologien gefördert werden.

Erika Mann nahm an dem diesjährigen Villa Hügel-Gespräch des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft am 20.November 2008 in Essen teil. Im Zentrum des diesjährigen Gesprächs standen Fragen zur Entstehung von Forschungsagenden.

21. November 2008 13:07